Österbräuche in Deutschland

Vor zwei Jahren haben wir uns um die Osterbräuche in Schweden gekümmert, aber wie sieht es eigentlich bei uns in Deutschland aus?

Osterbrauch 1: Osterfeuer
Das Osterfeuer. Jeder kennt es, aber warum machen wir es eigentlich jedes Jahr? Man sagt, man wolle mit dem Feuer, die Sonne zur Erde herabziehen um sie somit nach dem Winter wieder zu wärmen. Außerdem gilt das Osterfeuer als Sicherung der Fruchtbarkeit, des Wachstums sowie der Ernte.

Osterbrauch 2: Osterrad
Dieser Brauch hat auch etwas mit Feuer zu tun. Ein Holzrad wird mit Stroh ausgekleidet und in Brand gesteckt. Anschließend wird es einen Hügel heruntergerollt. Kippt das Rad, wird es eine schlechte Ernte geben, rollt es aber gerade herunter, wird es eine gute Ernte geben.

Osterbrauch 3: Osterwasser
Man sagt, dass Wasser an Ostern Heilkräfte habe. So gehen viele Menschen am Ostermorgen in einem fließenden Bach baden um jung und schön zu bleiben. Dieses Vorgehen nennt man dann Osterwasser.

Osterbrauch 4: Osterspaziergang
Waren Sie schon einmal am Ostersonntag oder Ostermontag mit Ihrer Familie spazieren? Nein? Dann wird es Zeit, denn auch der Osterspaziergang ist ein sehr häufiger Brauch in Deutschland. Dieser hat einen christlichen Ursprung. Man sagt gingen zwei Jünger nach Emmaus und begegneten auf dem Weg einen Fremden, der mit Ihnen sein Brot teilte, seitdem erkannten die Jünger in Ihm den auferstandenen Jesus Christus und glaubten an seine Auferstehung.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen die häufigsten Ostergebräuche in Deutschland ein wenig näher bringen und wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein schönes und erholsames Osterfest!

 

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